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Woran man merkt, dass man bereits laengere Zeit in Indien verweilt...

...dass man zum telefonieren aufs Dach klettert...bester Empfang...

...dass man im Zug auf "ksssksss" zur Seite rutscht...

...dass man anfaengt hemmungslos lauthals die Nase hochzuziehen...

...dass man auch nach Kuehen ausschau haelt, bevor man die Strasse ueberquert...

...dass man den Kakerlaken im Zimmer Namen gibt...

...dass es normal wird, dass Affen im Vorgarten leben...

...dass man bei einem Boeller nicht sofort an Silvester denkt...

...dass man mit dem Kopf zum "ja" sagen wackelt...

...dass man kein Hahnwasser mehr trinkt und sich die staendige Frage stellt, ob man sich damit die Zaehne putzen kann...

...das Waesche waschen im Eimer zum Sport wird...

...dass man von allen im Spagettitraegertop denkt "so laeuft man aber nicht rum!"...

...dass man erschrickt, wenn man etwas mit der linken Hand isst...

...dass man sich nicht mehr im Auto anschnallt, obwohl der Verkehr an Achterbahnfahren erinnert...

...dass man mindestens einen Chai pro Stunde trinken muss!!!...

...

18.12.07 15:01


der Versuch einer Zusammenfassung

...wie die Zeit rennt...

ich weiss gar nicht, wie ich die letzten Wochen zusammenfassen koennte...

Vielleicht nur so viel...als ich in Varklala nach meinem Ashrambesuch wieder eingetroffen bin haben sich in die Dinge nur so ueberschlagen... mein anfaengliches Gefuehl der Leere, was mich ziemlich beschlichen hatte, nach den intensiven Erfahrungen im Ashram und auch der Tatsache wegen, dass ich an einen "vertrauten" Ort zurueckgekehrt bin, jedoch niemanden mehr kannte, loeste sich nach einen aeusserst skurilen Situation schlagartig in Luft auf.

1. studivz kann alles

Mein erster Weg fuehrte mich ins Internet um dievrse Photos hochzuladen und dort nahmen die Dinge ihren Lauf... Bereits vor Indien hatte ich in einer "Studivzgruppe" ueber Indien kurz Kontakt mit einem Typ gehabt, der ebenfalls zur gleichen Zeit das Land bereisen wollte. Waehrend ich noch in Bangalore war, schrieb er mir wiederum eine kurze Nachricht, dass era uf dem Weg an die Ostkueste sei, was denn meine Reiseroute sei... Letztendlich stellten wir fest, dass wir in entgegengesetzter Richtung reisen, da ich Kerala als erstes Ziel eingeplant hatte... So weit so gut... Danach hatten wir keinen Kontakt mehr, bis ich an besagtem Tag in Varkala ein wenig zerknirscht meinen Weg ins Internetcafe antrat und dort eine Nachricht im studivz von ihm vorfand. Er sei nun doch schneller nach Kerala gekommen als geplant und waere im Moment in Varkala... da das studivz anzeigt, ob jemand gerade online ist, stellte ich fest, dass die Nachricht gerad erst losgeschickt worden war... sehr strange...kurz und gut, ich habe ihm sofort geantwortet, die Nachricht hat er noch empfangen und wir haben uns zum Abendessen in einem Restaurant an den Klippen verabredet. Und als waere es nicht genug, dass wir uns ploetzlich zur gleichen Zeit am gleichen Ort gleichzeitig im Internetcafe befunden hatten, stellten wir zusaetzlich fest, dass unsere Huetten direkt nebeneinander lagen... Wie klein die Welt ist... mit ihm (Phillip) zusammen war eine sehr sehr nette (kletternde und "Patrice" hoerende :-) ) Muenchenerin unterwegs, die sich bereits in Mamalapuram getroffen hatten... Wir hatten einen echt schoenen Abend und haben recht schnell beschlossen ein Stueck zusammen zu reisen. Wie schnell sich die Dinge und Gefuehle doch aendern koennen... 

2. Kanniakumari/Sushindaram

Kurz darauf sind wir (Phillip, Anni und ich) mit ein paar anderen Leuten aus Israel und Deutschland an die Suedspitze gefahren, da dort drei Meere zusammenfliessen und der Ort ein beruehmter Pilgerort Indiens ist. Letztendlich war der Ort Kannakumari eine ziemliche Enttaeuschung, denn ausser furchtbar vielen Nippes-Staenden und haesslichen Betonbauten hat der Ort trotz seiner religioesen Bedeutung nicht viel zu bieten. Wir haben uns die Zeit also anderweitig schmackhaft gemacht und unmengen von Chai bis spaet in die Nacht in unserem wirklich verlausten Hotel getrunken und Freundschaft mit dieversen Kakerlaken geschlossen...

Frueher als geplant sind wir nach Kochi aufgebrochen und haben zum Glueck den Tipp meines Vaters und Anne wahrgenommen und auf dem Weg zum Nachtzug noch einen Tempel in dem benachbarten Staedtchen Sushindaram angeschaut. Dies war wirklich eine besondere Erfahrung. Wir erreichten die Stadt erst bei Sonnenuntergang mit einem klapprigen Localbus und wurden so gerade noch in den Tempel hineingelassen... Dort habe ich zum ersten Mal wirkliche religioese Energie gespuert. Es war absolut beeindruckend, mit welcher Hingabe die Menschen dort ihre Religion lebten. Weit und breit war kein einziger Weisser ausser uns zu sehen und nach einiger Zeit kamen wir uns fast wie Eindringlinge vor. Als Anni sagte, es waere vielleicht nun Zeit fuer uns zu gehen, sprach sie das aus, was wir wohl alle gedacht hatten.

3.Kochi

Der Nachtzug brachte uns daraufhin flott nach Kochi...flotter als wir gedacht hatten allerdings... Wir kamen leider um vier Uhr Nachts in Ernakulam (der moderne Teil Kochis) an und kein Rikschafahrer war bereit uns fuer einen halbwegs akzeptablen Preis nach Fort Kochi (die ca. 10km entfernte Altstadt) zu bringen... Es blieb uns also nichts weiter uebrig als mit den fruehaufstehenden Indern einen Chai nach dem Naechsten an einem der diversen Strassenstaende zu trinken, in der Hoffnung nicht zu schnell auf Toilette rennen zu muessen... Die Bahnhofstoiletten sind das schlimmste, was ich je gesehen habe!!!!!!! Als es daemmerte erbarmte sich dann doch ein Rikschafahrer und wir wurden holpernd in die Altstadt gefahren. Fort Kochi besitzt eine tolle Altstadt mit wunderschoenen Kolonialbauten, so dass man fast vergessen kann, dass man soch gerade in Indien befindet. In manchen Gebieten erscheinen einem die vielen Ochsenkarren fast fehl am Platz, so "unindisch" wirkte der Ort manchmal auf mich. Alles in allem habe ich Fort Kochi als eine sehr entspannte chillige Stadt erlebt, in der es sich wunderbar massieren laesst und man noch besser shoppen kann...  Zu unserem "Trueppchen" ist dort ebenfalls noch der Englaender "James" und Alex aus Bonn gestossen. Lilia, eine fantastisch deutsch sprechende Hollaenderin (Niederlaenderin), die wir zwar bereits ebenfalls in Kanniakumari kennengelernt, jedoch auch hier wiedergetroffen hatten, entschied sich ebenfalls mit uns ein Stueck zu reisen. So wuchsen wir schliesslich auf sechs Personen an und entschieden uns nach stundenlanger Reiseplanung in einem Cafe (sehr zur Belustigung unserer Nachbarn) gemeinsam ein Hausboot zu mieten, nocheinmal zwei Tage in die Backwater zu fahren und dann direkt einen Zug nach Gokarna (laut Reisefuehrer einem Strand so einsam wie Goa vor 30 Jahren) zu nehmen...

Zugfahren in Indien - oder die verzweifelte Suche nach einem Bett -

Unsere Planung erwies sich leider nur als recht unzureichend durchsetzbar, da der Zug richtung Gokarna (15 Stunden Nachtfahrt) keine freien Schlafplaetze mehr enthielt. Uns blieb als einzige Moeglichkeit ein "open Ticket" zu kaufen und in die Holzklasse ohne Reservierung einzusteigen. Die Holzklasse sind zwei wagongs an den jeweiligen Enden des Zuges, fuer die man keine Reservierung benoetigt, jedoch auch keinen Sitzplatz garantiert hat. Das Ticket ist zwar unglaublich billig, jedoch 15 Stundn eingepfercht auf dem Boden zu sitzen auch keine sehr angenehme Vorstellung... Der bahnsteig war unglaublich voll, so dass uns schon schreckliches Graute. Ohne viel weiter zu ueberlegen haben wir ziemlich spontan als der Zug einfuhr entschieden doch mal eben in die reservierte Klasse einzusteigen... (naiv naiv...) Das dies keine allzugute Idee war stellten wir dann auch schnell fest, denn auch wenn in Indien einiges ausserst kompliziert und chaotisch ist, so ist es nicht ads Zugfahren... Wenn der Schaffner sagt, es gibt keinen freien Platz, dann gibts auch meist keinen... aber wir wollten ja nicht hoeren...

Der Schaffner, der uns kontrollierte war dementsprechend wenig begeistert, als er unere nicht gueltigen Tickets kontrollierte, schmiss uns aber auch nicht direkt aus dem Abteil... Ab dem Moment ging ein Katz und maus Spiel los. Wir suchten uns freie Betten, die noch nicht belegt, oder schon wieder frei waren und versuchten den Schaffner zu beruhigen... nach kurzer Zeit waren wir im ganzen Zug bekannt, als die verrueckten Weissen, die ein freies Bett suchen Da die Holzklasse aber so ueberfuellt war, brachte der Schaffner es wohl auch nicht uebers Herz uns rauszuschmeissen, so dass wir zumindest auf dem Bodend kauernd akzeptiert wurden... nee nee nee... das war ne Nacht... Anni und ich hatten endlich ein freies Bett ergattert und versuchten Beide darauf Platz und Schlaf zu finden. Als der Schaffner schon wieder ankam und das Licht anschaltete dachten wir, dass unser Stuendchen geschlagen hatte, doch diesmal grinste er nur noch, liess uns liegen und machte das Licht schoen wieder aus...puh...               Schlagartig zuende war jedoch die Nachtruhe, als Alex auf einmal wie ein aufgescheuchtes Huhn durchs Abteil lief und nur noch "go go go go go!!!!" bruellte... Endlich eingeschlafen verschliefen wir doch glatt die Station an der wir aussteigen mussten. Ich reagierte recht schnell und fand mich auf einmal mit dem kompletten Gepaeck von Sechs Leuten mitten in der Nacht auf einem Bahngeleis mitten in der Pampa wieder, waehrend Alex, der mir das Gepaeck angegeben hatte wieder in den Zug sprintete, um den anderen beim Zusammensuchen des ueblichen "Kleinscheisses" zu helfen. Waehrend ich dort einsam und alleine mit meinen sechs Rucksaecken stand, fuhr der Zug langsam, dann aber immer schnell wieder an, von meinen Reisepartnern jedoch keine Spur... Erst am Ende des Bahngleises plumpsten nach und nach wie fallende Aepfel Stueck fuer Stueck meine Begleiter aus dem Zug! (ein Bild fuer die Goetter!!!) - Nochmal Glueck gehabt - Paradies wir kommen!!!

27.11.07 11:24


update reiseroute

Varkala - kanniakumari - Sushindaram - Kochi - Alleppey/hausboot/Backwater - Gokarna/Paradies - Palolem/Goa/Touristenmassen!!!! - ...am Sonntag gehts nach Mumbai... 

9.11.07 15:14


Varkala -Sivananda Ashram - Varkala

...ich werde schreibfauler...ich weiss

Versuche ich dennoch, die letzte Woche ein wenig in Worte zu fassen. Nach der Backwatertour hatte ich mich gegen einen Trip mit dem deutschen Paerchen in einen Nationalpark entschieden und fuer ein bisschen Abspannen am Meer... Deswegen habe ich mich promt am naechsten Morgen in den Zug gesetzt und bin geradewegs nach Varkala gefahren, was mir von einigen bereits als chilliger Ort beschrieben worden war. Drei Stunden Zugfahrt standen mal wieder an, so dass ich froh war, endlich am Meer angekommen zu sein! Hier erwartete mich das absolute Gegenteil von Kovalam. Eine hohe Klippe, auf der sich einige Resorts, mehr Restaurants und noch mehr Shops mit Hippieklamotten angesiedelt hatten. Da hier noch absolute Nebensaison ist, habe ich sofort im ersten Anlauf eine suesse Huette mit Blick aufs Meer fuer einen Spottpreis bekommen und mich ersteeinmal gechillt in ein Cafe gesetzt und nen chai (indischer Tee) getrunken. Wow... kaum Menschen... nur Meeresrauschen und Palmen... Spaeter habe ich das Cliff ein wenig mehr erkundet und ein paar nette Inder kennengelernt und bereits am ersten Abend in einem schoenen Cafe mit einem indischen Kellner versackt... (ich war der einzige Gast. Wir haben ueber Gott und die Welt gequatscht und dies auch aeusserst entspannt, nachdem ich brav erzaehlt habe, dass ich verheiratet bin und meinen Ring und Photos von Dammi als Beweis vorgezeigt hatte...(ich befuerchte Dammi, aus der Nummer kommst Du nicht mehr raus...grins)

Ja und so vergingen dann ein paar Tage mit viel gutem Essen (Garnelen, Tunfisch, Calamares, Merlin, unmengen von frischem Obst und ich weiss nicht was alles noch...), guter Musik, ein bisschen Baden und viel einfach auf den Klippen sitzen, aufs Meer schauen, Delphine zaehlen und die letzten Wochen an mir vorbeiziehen lassen...

Irgendwann ist dann auch Theo aus Ammas Ashram wieder aufgetaucht und hat sich ebenfalls hier niedergelassen. Wir haben noch zwei deutsche Maedels kennengelernt und ein paar Englaender und mit ihnen ein paar Abende verbracht. Wirkliche Highlights gibts nicht zu berichten, denn eigentlich ist ganz Varkala ein Highlight oder aber auch nur Entspannung pur. Vielelicht sollte man sich immer mal wieder vor Augen fuehren, dass dies hier nicht das wahre indische Leben ist, sondern ein kleines unwirkliches Paradies, was mir Indien an sich nicht wirklich viel gemein hat, aber ein paar Tage Erholungspause vom permanenten Angestarrt werden, von permanenten Fragen wie "Coming from?", "your name please?" von Dosas zum Fruehstueck und einem permanenten totalen Verkehrschaos kann man sich schonmal goennen....finde ich...

Ausserdem habe ich hier angefangen Yoga fuer mich zu entdecken. Dadurch, dass hier noch ueberhaupt keine Touristen sind, hatte ich das Glueck quasi einen Privatlehrer zu bekommen, der mich ganz behutsam in die Erfahrungswelt Yoga eingefuehrt hat! Daraus ist schliesslich auch die Idee geboren ein paar Tage in das Sivananda Ashram in Neyyar Dam zu fahren, von dem Anne mir auch schon erzaehlt hatte. Nachdem die Maedels und Theo letzten Sonntag abgefahren waren und ich das erste Mal wieder mit dem Thema "Abschied" konfrontiert war und es mir gar nicht so gut ging, habe ich kurzerhand meine Sachen gepackt und die Idee verwirklicht.

Mit dem Zug nach Trivandrum und ner Rikscha eine Stunde ueber Stock und Stein zum Ashram...Die Lage ist einfach umwerfend!!! Direkt an einem schoenen See gelegen inmitten von Palmen und tropischen Pflanzen... Ich hatte keine Reservierung, da es eher eine Spontanentscheidung war, aber das Glueck war an meiner Seite und da auch hier noch keine Hauptsaison war es kein Problem ein Zimer zu bekommen.Gleichzeitig wurde mir der Tagesplan erklaert und ich wurde darauf hingewiesen, dass ich mich verpflichten wuerde am Alltag des Ashrams teilzunehmen. Puh, morgens um 5.20 Uhr ist Weckzeit!!! wenn das mal gut geht, dachte ich...

-puh schon wieder so spaet...aktualisier den Artikel morgen...-bin zum schwimmen verabredet!!!

26.10.07 12:46


keralische Backwater

...eigentlich ists schon wieder lange her, aber erwaehnenswert bleibt sie doch die Backwatertour durch die keralische Hinterlandschaft.

Der Tag fing schon erwaehnenswert an, da ich zum wiederholten Male um halb sechs aufgestanden bin, um gegen sechs frisch wie eine Orchidee den Tag in einer ueber Ruckel-Buckelpisten rasenden Rikscha zu begruessen... Mit von der Partie war Theo, der Weltreisende (wehe, er schafft nicht die ganze Welt, dann muss der Artikel umgeschrieben werden!!!)Unser Ziel war Trivandrum(sorry, kann mir den indischen Namen immer noch nicht merken...), wo wir in einen Bus in das zwei Stunden entfernte Kollam umgestiegen sind. Theo besorgte die Karten und waehrend wir uns noch ueber den Preis von ca. 3cent wunderten, kam auch schon der Schaffner und klaerte uns etwas unwirsch darueber auf, dass es sich lediglich um Reservierungen handeln wuerde und wir die Tickets sehr wohl noch zu zahlen haetten...sooo billig ist Indien dann nun doch nicht... Die Busfahrt zu so frueher Stunde war weniger entspannend, da der Busfahrer es wohl auf einen neuen Zeitrekord anzulegen schien und zusaetzlich einem der Fahrtwind mit voller Wucht ins Gesicht bliess aufgrund fehlender Fenster...Ich ziehe Zugfahrten in Indien definitiv vor!!!....auch wenn es eine Erfahrung wert war...

In Kollam stellten wir fest, dass das angegebene Boot durch die Backwater zwar fuhr, allerdings die eigentlich vorgesehen 60-100 Touristen definitiv nicht vorhanden waren, so dass wir den Preis mit dem Bootsfuehrer ein wenig zu diskutieren hatten. Er erklaerte uns, dass wenn sich mehr als zehn Personen finden wuerden, er fuer den normalen Preis fahren wuerde, waeren es jedoch weniger als zehn Personen, muessten wir einen Aufschlag zahlen... Letztendlich waren wir genau zehn! Bloederweise hatten wir fuer diese Anzahl keinen Vertrag ausgehandlt, so das uns nichts anderes uebrig blieb als den Aufschlag zu zahlen...

Vor uns lagen nun acht Stunden Backwatertour von Kollam nach Allappey. Wir, das waren vier Deutsche, eine Italienerin, eine Franzoesin, ein Australier, zwei schweden und zwei Polen

Ja, wer jetzt richtig gezaehlt hat wird feststellen, dass es sich doch um elf Personen handelt...die Italienerin wollte jedoch nicht die gesamte Tour mitfahren, sondern auf halber Strecke an einem Ashram aussteigen, ein sehr beruehmter Ashram von der beruhmten "hugging mum". Es pilgern so viele Leute zu ihrem Ashram, dass sie bereits Hochhaeuser bauen musste, um ihnen eine Unterkunft zu bieten.So erwachsen also mitten in den idyllischen Backwatern ploetzlich mehrere Hochhaeuser aus dem Boden. Die arme Frau  muss jeden Tag hunderte Menschen wie am Fliesband umarmen, um sie zu segnen. Theo war von dem ganzen Prozedere so begeistert, dass er sich das Schauspiel der ganzen Pilger aus der Naehe anschauen wollte, obwohl the hugging mum zur zeit durch Holland tourt. Und da war er ploetzlich weg mein Reisepartner vom Vormittag

Wir restlich verbliebenen hatten noch weitere vier Stunden Backwatertour vor uns, ja haette nicht der Motor unseres schoenen Bootes von zeit zu zeit kurze bis mittellnage Aussetzer gehabt... zeitweise uieberlegten wir uns bereits, wo an Deck wohl der Mueckensicherste Ort zum schlafen sein koennte, doch schliesslich kamen wir in stroemendem Regen und bei Gewitter in Alleppey an.

Die Schweden hatten bereits ein Hotel organisiert und wir Restlichen haben uns mit in eine grosse Rikscha gezwaengt, was bei allem Gepaeck eine selbst fuer indische Verhaeltnisse grosse Herausforderung war!!!

fortsetzung folgt, hab so hunger und bin zum esser verabredet...

21.10.07 16:29


Sueden...ich komme!!

Nach den Feierlichkeiten der Hochzeit musste ich mich beeilen um gegen 22 Uhr den Zug nach Trivandrum zu erwischen. Trivandrum liegt fast ganz im Sueden des Landes, was bedeutete, dass mir nun eine 18 stuendige Zugfahr bevorstand...puh... zum Glueck konnte ich recht gut schlafen, so dass die erste Haelfte schnell vorrueber ging. Die ersten Stunden im Morgengrauen zeigten mir eine wunderschoene keralische Landschft, doch zur mittagszeit wurde es unertraeglich schwuel und heiss. Zum Glueck organisierte mir ein wartender Passagier an einem der zahlreichen Bahnhoefe neue Flaschen Wasser, die er mir dann in den Zug reichte, sonst waer ich wohl verdurstet!

Kurz vorm Ziel offenbarte die keralische Landschaft, was sie alles zu bieten hat und ich bekam einen kurzen Vorgeschmack der wunderschoenen Backwaterzonen zu Gesicht!

In Trivandrum angekommen nahm ich direkt eine Rikscha richtung Kovallam, was ca. 15min. ausserhalb liegt, da ich so schnell wie moeglich ans Meer wollte. Hier angekommen wurde ich erst einmal bitter enttauscht. Mir war zwar bewusst, dass ich mir den touristischsten Ort ganz Indiens ausgesucht hatte, aber das die Kueste so verbaut sein wuerde, wie wir Deutschen es vielleicht von MIddelkerke an der belgischen Kueste kennen, damit hate ich nicht gerechnet. Naja, Kovallam sollte eh nur der erste Anlaufpunkt sein, so dass ich es verkraften werde...

Immerhin hat mir der Aufenthalt hier den Kontakt zu einem deutschen Weltreisenden ermoeglicht, der gerade vorort ist um ein Projekt mit Weisenkindern zu foerdern. Anfang Mai hat er angefangen mit seinem Kumpel und Motorrad einmal um die Welt zu reisen und sie sind mittlerweile bis Indien vorgedrungen. Unterwegs sammeln sie durch Vortraege Spenden und verwirklichen mit diesen soziale Projekte auf der ganzen Welt. Zusaetzlich haben sie eine Website eingerichtet, auf der Besucher "km kaufen koennen", mit dessen Geld sie ebenfalls die Projekte unterstuetzen... ich werde die Website ebenfalls verlinken, dann koeent ihr ja mal draufschauen...

Theo (der eine von den beiden) ist deswegen gerade hier unten unterwegs und wir haben uns entschieden morgen gemeinsam eine Backwatertour zu unternehmen und gleichzeitig den Strand zu wechseln. Dort erwartet uns hoffentlich ein bisschen weniger Komerz und ein bisschen mehr "travellerfeeling" . Von dort aus werde ich mir in den naechsten Tagen Trivandrum anschauen und eventuell noch ein paar weitere Orte hier in der Naehe. Irgendwann naechste Woche plane ich weiter in den Norden zu fahren und Kochi zu besichtigen, bevor ich mit der Nilgirieisenbahn den Rueckweg antreten werde.

 

14.10.07 13:21


...vorerst letzte Tage in Bangalore...

So langsam komme ich nicht mehr hinterher... Die Kurzfassung der letzten Tage lautet in etwa so:

Donnerstag war ein letztes Klettertreffen angesagt, bei dem ich promt dem Nationaltrainer in die Arme lief, der mich sehr freundlich begruesste und mich sofort in sein Trainigsprogramm miteinbezog Anstrengend!!! Aber es war ein toller vorerst letzter Nachmittag an Bangalores Kletterwand und ich freue mich sehr darauf wenn ich wieder zurueckkomme ein Wochenende mit der Gruppe nach Badami raus zum klettern zu fahren. Diese Klettergebiet muss wunderschoen in einer Schlucht liegen und ich glaube, nicht viele auslaendische haben die chance hier klettern zu gehen...hoffentlich klappts!!!

Der Freitag begann unglaublich frue, da ich noch in die Stadt musste um mein Zugticket zu organisieren.  Am Abend vorher haten Harshan und ich ca. zwei Stunden vergeblich versucht das bloede Ticket uebers Internet zu buchen, aber  nach stundenlanger Ausfuellarbeit brach jedesmal kurz vorm Ziel der Server zusammen und nix ging mehr Mit dem Ticket in der Hand gings flugs nach Haus zum stylen, denn zum lunch waren wir in einem ausserst feinen Hotel zur sogenannten Mhendi ("Junggesellenabschied" der Tochter von Harshans Schwester eingeladen. Die eigentliche Hochzeit wird traditionsgemaess erst am Geburtsort der Frau und spaeter am Geburtsort des Mannes stattfinden. In diesem Fall bedeutet dies, dass zuerst die komplette Familie nach Kochi reist um dort an den Feierlichkeiten teilzunehem, um kurz darauf in den Flieger zu steigen, um den weiteren Zeremonien in Delih beiwohnen zu koennen...Man stelle sich bitte unter der ganzen Familie jedoch nicht eine deutsche Kleinfamilie vor!!!

In Bangalore fand nun am Freitag jedoch im recht kleinen Kreise (nur 200 Menschen) der Jungesellenabschied der Braut statt. Hoch oben auf der Dachterasse wurde zum lunch geladen. Eigentlich sind traditionell nur Frauen zugelassen, hier wurde dies jedoch nicht so eng gesehen. Nur Harshan war zu schuechtern mitzukommen Paro hatte zu Ehren der Braut mit ihren Freundinen einen bengalischen Tanz einstudiert und war ganz schrecklich aufgeregt! Besonderes Highlight ist die traditinelle Bemalung der Haende mit Henna. Hier waren fuenf "Malerinnen" eingeladen, die den ganzen Nachmittag damit beschaeftigt waren jederfraus Haende mit den schoensten Ornamenten zu verzieren. Das Fest war ein schoenes Erlebnis, nicht zuletzt durch die Bekanntschaft einer unglaublich netten indischen jungen Frau, die mir direkt zu Begin ueber den Weg lief. Wir verstanden uns auf Anhieb und waren den ganzen Nachmitag nicht mehr zu trennen. Schaut mal bei den Fotos nach, da sollten gleich welche vom Fest erscheinen!!!

14.10.07 12:50


klettern, was sonst?

...Route geknackt!!!
11.10.07 10:06


Kulturprogramm -Mysore-

...genug vom Klettern...

Gestern begann der Tag mit einem grossen Opfer!!! Ich musste um halb sechs aufstehen um den Zug um sieben nach Mysore zu bekommen. Eigentlich wollte ich mir eine Rikscha nehmen und damit zum Bahnhof fahren, doch als ich fertig angezogen aus meinem Zimmer kam wuselte Paro um mich rum, brachte mir Tee und sagte, Harshan haette entschieden mich zum Bahnhof zu fahren...jeglicher Protest zeigte keine Wirkung, so dass ich mich geschlagen geben musste. Die Zugfahrt war dass interessanteste, was ich bisjetzt hier erlebt habe. Es war als wuerde ein Kinofilm an mir vorueberziehen...Zuerst gings durch die Vororte von Bangalore, wo ich das erste Mal mit Slums konfrontiert war, obwohl dies wahrscheinlich nur die "abgespeckte" Variante von dem war, was sonst in Indien unter Slum verstanden wird. Spaeter fuhren wir durch kleine Doerfer und durch wunderschoene Reisfelder, typisch in Terassenform angelegt... Endlich bekam ich mal ein bisschen mehr Natur zu Gesicht, was meine Sehnsucht endlich aus der Stadt rauszukommen noch geschuert hat...

Im Abteil wurds irgendwann sehr voll und da ich keinen Fensterplatz hatte hab ich mich irgendwann einfach an die offene Tuer auf den Boden gesetzt sehr zur Irritation einiger Inder Dauernd kam jemand, setzte sich neben mich und fragte mich, warum ich denn nicht auf nem richtigen Sitz sitzen wollte. Aber so kam ich mict sehr vielen sehr unterschiedlichen Menschen ins Gespraech. Jedes mal kommen erst die gleichen Fragen, wie "Country?, Holiday? Married?" wenn die beantwortet sind, die Verheiratetfrage mit ja beantwortet und zum Beweis der Ring von Dammi praesentiert wurde, entwickeln sich manchmal wirklich interessante Gespraeche!!!Ein weiteres Highlight bei einer Zugfahrt ist das Treiben im Zug selbst. Es vergeht nicht eine Minute, in der nicht irgendein Haendler vorbeikommt und lauthals seine Ware anpreist. Ausserdem wandeln ebenfalls viele Bettler, bzw. wirklich kranke Menschen durch den Bus, so dass man es kaum uebers Herz bringt nicht jedem kranken Menschen ewas zu geben...

Mysore selbst ist die zweitgroesste Stadt hier in Karnataka verspruht aber einen ganz anderes Flair als Bangalore. Die Stadt wirkt sehr viel aelter und traditioneller. Es gibt viele viele kleine Strassen, Restaurants, Haendler, Kuehe!!! und das Highlight ist ein wunderschoener Maharadschapalast im Zentrum.

Leider war die Stadt furchtbar ueberfuellt, da naechste Woche dort ein grosses Festival startet, so dass es nach einiger Zeit wirklich anstengend wurde und ich meinen Plan ueber Nacht zu bleiben aenderte und abends doch den Zug zurrueck nach Bangalore genommen habe.

So...genug erzaehlt, ich muss zurueck, lunch und klettern wartet!!!

Juli 

10.10.07 11:59


Klettern in bangalore

...ich habs getan!!!! die Finger scheinen gerettet und mein Kletterzeug hab ich schonmal nicht umsonst mitgenommen!!! Die Wand ist recht klein, zwar hoch, aber schmal... es gibt auch keine Routen farblich abgegrenzt, allerdings koennen die Kletterer die Schwierigkeiten ganz gut einschaetzen...

Als ich dorthin kam trainierte der Kletterer vom Vortag, bei dem sich bald herausstellte, dass er der indische Meister ist, gerade eine kleine Jugendgruppe. Verdammt, die waren alle richtig gut......"was, wenn ich nirgendwo hochkomme???" Naja, Gurt angezogen und los! Von anderen auslaendischen Kletterern keine Spur...umso mehr wurde ich begutachtet....Zur Auswahl stand ne 5c und ne 6b. Naja, erstmal leichter anfangen...Die Route ging gut, aber hab ordentlich gepummt und geflucht(natuerlich nur innerlich, ausserlich ganz entspannt!!!) Naja, die 6b ging dann weniger gut, ich hab zum Verrecken die Schluesselstelle nicht hinbekommen und ihr muesst euch das nicht so vorstellen, dass man die dann tausendmal probieren kann!!! Nee, nee, Du kletterst solange bis Du nicht mehr kannst und laesst halt los, faellst nen Meter ins Seil und wirst abgelassen... So'n Kinderkram wie "zu!!!" gibts nicht... Bloederweise ist die Schluesselstelle ganz am Schluss, so dass ich immer wieder diese bloede Route komplett klettern musste, um die Stelle ein neues mal zu probieren... stoehn...irgendwann bin ich dann gar nicht mehr an der Stelle angekommen...

Naja, heute wird sie geknackt!!! Immerhin hat der indische Meister meine Technik gelobt!!! -stoz sei!!!-

Die Atmosphaere war irgendwie so gar nicht indisch...spannend, wie ein Sport auf der ganzen Welt irgendwie verbinden kann...

10.10.07 11:38


Klettern...und sonst???

Also, falls ihr euch wundert, warum ich mich hier mit so "langweiligen" Sachen aufhalte wie mit klettern an einer popeligen Kletterwand, obwohl ich doch in Indien bin...so muesst ihr verstehen, dass Bangalore als Stadt jetzt nicht so wirklich viel zu bieten hat. Das Verkehrschaos ist in den ersten Tagen noch spannend doch man gewoehnt sich dran. Es gibt ein "modernes" Stadt-Einkaufszentrum, wo man sich mit den gleichen Klamotten wie zu Hause eindecken kann (Levis, Esprit etc.), viele Cafes und Restaurants. Natuerlich siehts hier nicht aus wie in Europa, eher wie in Bangkok, aber nach ein paar Tagen gibts auch in diesem Viertel nicht mehr so viel zu entdecken, es sei denn, man moechte einkaufen!!! Allerdings heb ich mir das fuer das Ende der Reise auf, denn sonst weiss ich gar nicht, wohin mit dem ganzen Zeug.

Sehenswuerdigkeiten gibt es zwar, allerdings hat man die auch in ein\zwei Tagen "abgehakt"...

Was mir gut gefallen hat, war eine ziemlich ausgedehnte fahrt mit einer Rikscha durch die Stadt auf der Suche nach dem Goethe Institut. Das wollte ich mir einfach mal anschauen, was nachher ziemlich uninteressant war, allerdings die Fahrt dorthin raus aus dem Stadtkern war beeindruckend und hat mir vielleicht einen kleinen Einblick in indisches Leben ausserhalb der Metropole Bangalore gegeben.

Das spannendste hier in der Stadt ist eigentlich das Leben in Paro und Harshans Familie mitzubekommen und das ist auch der Grund, warum ich noch ein paar Tage hier bleiben moechte.

Gestern z.B. habe ich eine Tanzprobe von Paro und ihren Freundinnen mitbekommen, die einen Tanz fuer die kommende Hochzeit einstudierten. Das war super interessant und amuesant!!! Ein immerfortwaehrendes Geschnatter, Gelache und wirklich tolle Taenze!!! Ihr muesst wissen, dass Paro eine lange Tanzausbildung hinter sich hat, sogar eine eigenen Tanzstil entwickelt hat. Ich hatte es hier also nicht mit Laientaenzern zu tun!!!

Beim anschliessenden Tee drehte sich alles um ein neues Moebelhaus, was hier neu eroeffnet hat. Erst als ich den Namen Billy hoerte, checkte ich, dass es sich um IKEA handelte

So langsam werde ich mich wieder auf den Heimweg machen, um mich noch ein wenig zu staerken, denn um vier bin ich an der Kletterwand mit ein paar Kletterern verabredet, um meine Finger zu "reparieren". Nach langem Suchen habe ich gestern tatsaechlich die Wand ausfindiggemacht und nach einer halben Stunde Wartezeit und einem Cricketmach mit ein paar Kids spaeter auch einen Kletterer angetroffen... bin ja mal gespannt...

Juli

8.10.07 09:56


Reiseplaene

Ich kann mich doch einfach nicht entscheiden, ob ich zuerst nach Hampi und danach weiter nach Goa fahre...oder zuerst nach Kerala...oder zuerst nach Chennai...ist das schwierig, wenn man keinen hat, mit dem man die Reiseroute ausdiskutieren kann...
8.10.07 09:19


Haessliche finger

....meine Finger sehen furchtbar aus.... die ganze Haut faengt an sich abzuloesen. Das einzige Mittel, das mir dagegen einfaellt ist traurigerweise klettern!!!! Das dachte ich, als ich eben aus der Rikscha ausstieg und mich gleichzeitig ueber den Rikschafahrer aergerte, der mich schoen verarscht hatte und einen riesen Umweg gefahren war. Als ich ihm das waehrend der Fahrt sagte, grinste er nur

Naja, letztendlich hat er mir einen grossen Dienst erwiesen, denn als ich im riesen Verkehrschaos ausstieg und ein paar Sekunden brauchte um mich zu sammeln, viel mein Blick auf ein kleines Kletterposter...KLETTERPOSTER (bald hab ich wieder schoene Finger!!!!) Meine erste Begeisterung wurde recht schnell wieder gedaempft, da es sich nur um ein Werbeposter eines Adventureladens handelte und ich diesen Laden ersteinmal ausfindig machen musste, aber mit hilfe vieler netter Inder war dann auch die Bretterbude gefunden!!! erkennbar an fuenf aushaengenden Karabinern...na, das ist doch schonmal was!!! Kletterer habe ich keine angetroffen, aber wiederum zwei nette Inder, die mir endlich die Adresse der Kletterwand hier in Bangalore geben konnten und nach langem Suchen habe ich den Stadtplan bezwungen und zu meiner Freude festgestellt, dass es gar nicht so weit von hier zu sein scheint. Dies wird also heute mein naechster Anlaufpunkt sein. Man sagte mir, dass dort immer Kletterer anzutreffen seien und ebenfalls klettertouren gebucht werden koennten... na, da bin ich ja mal gespannt...

Mein jetztiger Plan (er aendert sich von Tag zu Tag) sieht so aus, dass ich bis naechsten Samstag noch in Bangalore verweilen werde, da ab Freitag die Tochter von Harshans Schwester heiratet und ich dort mit eingeladen bin. Das moechte ich mir nicht entgehen lassen. die eigentliche Hochzeit ist in Kochi und in Delhi, aber am Freitag starten die Feierlichkeiten in Bangalore.Danach fliegt die ganze Familie fuer einen Tag anch Kochi, um dann direkt wieder in den Flieger zu steigen und nach delhi zu brausen... Wenn Paro und Harshan also ihre Reise beginnen, werde ich auch meine beginnen, allerdings gemuetlich im Zug!!! (Ich hasse Fliegen!!!! (tolle smilies hab ich hier entdeckt!!!grins)

Bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich zuerst in den Sueden fahren werde, oder zuerst nach Hampi und dann weiter anch Goa... mal sehen...wie gesagt, der Plan aendert sich jeden Tag.

mit Harshan habe ich lange gesprochen und ihn erklaert, dass ich mir im moment nicht vorstellen kann 6oder 8Wochen hier in Bangalore zu sein, um ein Praktikum zu machen. Er konnte dies gut verstehen und meinte direkt, beim Reisen wuerde man eh am meisten fuers Leben lernen, aber koennte mir das Angebot machen, dass wenn ich in den grossen Staedten Kochi, Chennai, Trivandrum waere, solle ich mich beim ihm melden, dann wuerde er organisieren, dass ich dort in den jeweiligen Bueros ein paar Tage einen Einblick in die jeweiligen Arbeitsbereich etc. bekommen koennte. Das klingt in meinen Ohren im Moment perfekt, so koennte ich ein bisschen die indische Arbeitsweisee aufnehmen. Erfahrungen, die ich bestimmt nutzbringend in meine Bachelorarbeit einbringen kann. Trotzdem waehre ich nicht an einen Ort gebunden.

So, jetzt sitze ich aber auf heissen kohlen und moechte diese Kletterwand finden!! denkt an meine fiesen Finger!!!!

Ich werde mich also nun wieder aus dem klimatisierten Raum mit leckerem Kaffe in das absolute laute Verkehrschaos stuerzen. Das ist ein bisschen so, als wuerde man im Fernsehen zwischen "Reich und Schoen" und einer Arte-reportage zwitchen...

dicke Umarmung,

Julia

7.10.07 10:32


seltsames Internet in Indien...

Also nach langen rumprobieren mit dem immergleichen Passwort hab ich es jetzt tatsaechlich geschafft mich einzuloggen... (Ralph ich traeume schon von deinem Telephon mit zwei l und 1 -grins-) fazit: mit dem internet explorer gings nicht, aber mit mozilla firefox schon...

 

tja, wo beginne ich denn nun...Kurzfassung: der abschied war schrecklich, der erste flug nicht so doll (furchtbar langweiliger nachbar!!!), der aufenthalt in dubai recht schlafreich, der zweite flug schon besser (da war dann auch der nachbar netter:  dicker buissenes inder mit schrecklichem akzent, aber sehr  nett!!!) So....dann kam die ankunft...mein gepaeck hatte ich recht schnell, auch aufgrund vieler helfender haende. Es schien wirklich so, als sei ich die einzige weisse in diesem flieger!!! Am Ausgang stand Paro und wartete auf mich. Aus Angst mich zu verpassen hatte sie ein grosses Schild mit Julia gebastelt, allerdings habe ich sie erkannt, bevor ich das Schild ueberhaupt sehen konnte...:-) Draussen sollte ein Fahrer warten, der allerdings im traffic verschwunden war. (Anm. fuer Anne und meinen Dad: nein, es war nicht Miller Paros Kommentar: he was too crazy!!!) Nachdem ich fast von zwei Kuehen, 30 Fahradfahrern und  mindestens genauso vielen  Rikschas  angefahren worden war, tauchte der Fahrer  ploetzlich auf und wurde lauthals von Paro beschimpft...

Der Flughafen liegt direkt in der Stadt, so dass der Weg nach Hause nicht sehr weit war. Tja...das Haus... :-) Es ist wunderschoen, sehr stilvoll und modern und steht im krassen Gegensatz zu dem was draussen auf den Strassen zu sehen ist.

Begruesst wurde ich von allen sehr herzlich. Alle, das sind Paro, Harshan, ihr etwas *schwieriger* aber netter Sohn, eine Koechin, die kein englisch spricht (Was manchmal sehr lustig ist, aber ich lerne jetzt malayam :-)) und ein Fahrer (nicht so chaotisch wie Miller :-))

Puh, mir rennt die Zeit davon, sitze gerade in Harshans Office, aber er hat gleich noch ein meeting, so dass ich jetzt nicht mehr so viel schreiben kann...

 

Vielleicht noch mein erster indischer Eindruck meines ersten morgens: Ich werde von einem kratzen am Fenster gewckt und wundere mich, was das sein koennte. Also ziehe ich die Vorhaenge zur seite und draussen sitzt ein kleiner Affe... Husch war er weg und mein Blick faellt in den grossen Garten, in dem ein Inder emsig damit beschaeftigt ist, den Rasen zu "maehen"... mit einer Heckenschere...als ich abends meine Vorhaenge schliessen wollte, war er noch immer mit Elan bei der Sache...

 

So, morgen versuche ich noch ein wenig mehr zu schreiben, ich drueck euch alle!!!

 

Juli 

6.10.07 09:26


In Kikis Wohnung

Test............................... :-) mal sehen, ob ich herr der lage werde und diesen text gleich an der richtigen stelle wiederfinde... grins...
30.9.07 13:30


Der erste Eintrag

So liebe Julia, dann will ich doch mal schauen, ob ich auf dem Gebiet des Weblogs genauso gut bin, wie auf dem Gebiet der Gästebücher. Also dies soll Dein kleines Gästebuch sein.

Da Du allerdings hier nur relativ wenig Platz für Bilder hast, hab ich doch ganz einfach mal die erstellte Anleitung hier verlinkt

Schaust Du hier

Die Anleitung ist allerdings nicht ganz aktuell und wird in den nächsten Tagen überarbeitet werden. Viel Spaß dabei

 

Ralph

11.9.07 22:06





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