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Kulturprogramm -Mysore-

...genug vom Klettern...

Gestern begann der Tag mit einem grossen Opfer!!! Ich musste um halb sechs aufstehen um den Zug um sieben nach Mysore zu bekommen. Eigentlich wollte ich mir eine Rikscha nehmen und damit zum Bahnhof fahren, doch als ich fertig angezogen aus meinem Zimmer kam wuselte Paro um mich rum, brachte mir Tee und sagte, Harshan haette entschieden mich zum Bahnhof zu fahren...jeglicher Protest zeigte keine Wirkung, so dass ich mich geschlagen geben musste. Die Zugfahrt war dass interessanteste, was ich bisjetzt hier erlebt habe. Es war als wuerde ein Kinofilm an mir vorueberziehen...Zuerst gings durch die Vororte von Bangalore, wo ich das erste Mal mit Slums konfrontiert war, obwohl dies wahrscheinlich nur die "abgespeckte" Variante von dem war, was sonst in Indien unter Slum verstanden wird. Spaeter fuhren wir durch kleine Doerfer und durch wunderschoene Reisfelder, typisch in Terassenform angelegt... Endlich bekam ich mal ein bisschen mehr Natur zu Gesicht, was meine Sehnsucht endlich aus der Stadt rauszukommen noch geschuert hat...

Im Abteil wurds irgendwann sehr voll und da ich keinen Fensterplatz hatte hab ich mich irgendwann einfach an die offene Tuer auf den Boden gesetzt sehr zur Irritation einiger Inder Dauernd kam jemand, setzte sich neben mich und fragte mich, warum ich denn nicht auf nem richtigen Sitz sitzen wollte. Aber so kam ich mict sehr vielen sehr unterschiedlichen Menschen ins Gespraech. Jedes mal kommen erst die gleichen Fragen, wie "Country?, Holiday? Married?" wenn die beantwortet sind, die Verheiratetfrage mit ja beantwortet und zum Beweis der Ring von Dammi praesentiert wurde, entwickeln sich manchmal wirklich interessante Gespraeche!!!Ein weiteres Highlight bei einer Zugfahrt ist das Treiben im Zug selbst. Es vergeht nicht eine Minute, in der nicht irgendein Haendler vorbeikommt und lauthals seine Ware anpreist. Ausserdem wandeln ebenfalls viele Bettler, bzw. wirklich kranke Menschen durch den Bus, so dass man es kaum uebers Herz bringt nicht jedem kranken Menschen ewas zu geben...

Mysore selbst ist die zweitgroesste Stadt hier in Karnataka verspruht aber einen ganz anderes Flair als Bangalore. Die Stadt wirkt sehr viel aelter und traditioneller. Es gibt viele viele kleine Strassen, Restaurants, Haendler, Kuehe!!! und das Highlight ist ein wunderschoener Maharadschapalast im Zentrum.

Leider war die Stadt furchtbar ueberfuellt, da naechste Woche dort ein grosses Festival startet, so dass es nach einiger Zeit wirklich anstengend wurde und ich meinen Plan ueber Nacht zu bleiben aenderte und abends doch den Zug zurrueck nach Bangalore genommen habe.

So...genug erzaehlt, ich muss zurueck, lunch und klettern wartet!!!

Juli 

10.10.07 11:59
 



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