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keralische Backwater

...eigentlich ists schon wieder lange her, aber erwaehnenswert bleibt sie doch die Backwatertour durch die keralische Hinterlandschaft.

Der Tag fing schon erwaehnenswert an, da ich zum wiederholten Male um halb sechs aufgestanden bin, um gegen sechs frisch wie eine Orchidee den Tag in einer ueber Ruckel-Buckelpisten rasenden Rikscha zu begruessen... Mit von der Partie war Theo, der Weltreisende (wehe, er schafft nicht die ganze Welt, dann muss der Artikel umgeschrieben werden!!!)Unser Ziel war Trivandrum(sorry, kann mir den indischen Namen immer noch nicht merken...), wo wir in einen Bus in das zwei Stunden entfernte Kollam umgestiegen sind. Theo besorgte die Karten und waehrend wir uns noch ueber den Preis von ca. 3cent wunderten, kam auch schon der Schaffner und klaerte uns etwas unwirsch darueber auf, dass es sich lediglich um Reservierungen handeln wuerde und wir die Tickets sehr wohl noch zu zahlen haetten...sooo billig ist Indien dann nun doch nicht... Die Busfahrt zu so frueher Stunde war weniger entspannend, da der Busfahrer es wohl auf einen neuen Zeitrekord anzulegen schien und zusaetzlich einem der Fahrtwind mit voller Wucht ins Gesicht bliess aufgrund fehlender Fenster...Ich ziehe Zugfahrten in Indien definitiv vor!!!....auch wenn es eine Erfahrung wert war...

In Kollam stellten wir fest, dass das angegebene Boot durch die Backwater zwar fuhr, allerdings die eigentlich vorgesehen 60-100 Touristen definitiv nicht vorhanden waren, so dass wir den Preis mit dem Bootsfuehrer ein wenig zu diskutieren hatten. Er erklaerte uns, dass wenn sich mehr als zehn Personen finden wuerden, er fuer den normalen Preis fahren wuerde, waeren es jedoch weniger als zehn Personen, muessten wir einen Aufschlag zahlen... Letztendlich waren wir genau zehn! Bloederweise hatten wir fuer diese Anzahl keinen Vertrag ausgehandlt, so das uns nichts anderes uebrig blieb als den Aufschlag zu zahlen...

Vor uns lagen nun acht Stunden Backwatertour von Kollam nach Allappey. Wir, das waren vier Deutsche, eine Italienerin, eine Franzoesin, ein Australier, zwei schweden und zwei Polen

Ja, wer jetzt richtig gezaehlt hat wird feststellen, dass es sich doch um elf Personen handelt...die Italienerin wollte jedoch nicht die gesamte Tour mitfahren, sondern auf halber Strecke an einem Ashram aussteigen, ein sehr beruehmter Ashram von der beruhmten "hugging mum". Es pilgern so viele Leute zu ihrem Ashram, dass sie bereits Hochhaeuser bauen musste, um ihnen eine Unterkunft zu bieten.So erwachsen also mitten in den idyllischen Backwatern ploetzlich mehrere Hochhaeuser aus dem Boden. Die arme Frau  muss jeden Tag hunderte Menschen wie am Fliesband umarmen, um sie zu segnen. Theo war von dem ganzen Prozedere so begeistert, dass er sich das Schauspiel der ganzen Pilger aus der Naehe anschauen wollte, obwohl the hugging mum zur zeit durch Holland tourt. Und da war er ploetzlich weg mein Reisepartner vom Vormittag

Wir restlich verbliebenen hatten noch weitere vier Stunden Backwatertour vor uns, ja haette nicht der Motor unseres schoenen Bootes von zeit zu zeit kurze bis mittellnage Aussetzer gehabt... zeitweise uieberlegten wir uns bereits, wo an Deck wohl der Mueckensicherste Ort zum schlafen sein koennte, doch schliesslich kamen wir in stroemendem Regen und bei Gewitter in Alleppey an.

Die Schweden hatten bereits ein Hotel organisiert und wir Restlichen haben uns mit in eine grosse Rikscha gezwaengt, was bei allem Gepaeck eine selbst fuer indische Verhaeltnisse grosse Herausforderung war!!!

fortsetzung folgt, hab so hunger und bin zum esser verabredet...

21.10.07 16:29
 



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